Flocken im Essig – was steckt dahinter?
30. September 2025
Wer kennt es? Manchmal schwimmen Flocken im Essig oder es entstehen flockige Phasengrenzen, wenn man Essig und Öl kräftig schüttelt. Doch keine Sorge – das ist völlig natürlich .
Wer gerne mit feinem Balsamico und hochwertigen Ölen kocht, kennt es vielleicht: Manchmal schwimmen Flocken im Essig oder es entstehen flockige Phasengrenzen, wenn man Essig und Öl kräftig schüttelt. Doch keine Sorge – das ist völlig natürlich und hat keinen Einfluss auf die Qualität oder Sicherheit der Produkte.
Essigmutter im Essig – kein Grund zur Sorge
Wenn im Essig kleine Flocken schwimmen, handelt es sich um die sogenannte Essigmutter. Diese natürliche Substanz entsteht bei der Fermentation durch Essigbakterien und kann im fertigen, ungefilterten und nicht-pasteurisierten Essig enthalten sein. Wer die Essigmutter nicht im Essig haben möchte, kann sie einfach durch ein feines Teesieb herausfiltern – genießen lässt sich der Essig danach genauso.
Flockige Phasengrenzen zwischen Essig und Öl
Beim Mischen von Essig und Öl – beispielsweise beim Zubereiten eines Dressings – können nach dem Schütteln oder mehrmaligem Verwenden flockige Trübungen sichtbar werden. Das liegt daran, dass die schonend kaltgepressten Olivenöle noch geringe Mengen an Eiweißen und Kohlenhydraten aus dem Olivenfruchtfleisch enthalten. Treffen diese auf das saure Milieu des Essigs, werden sie herausgelöst und erscheinen als kleine Flocken oder Trübungen.
Diese natürliche Reaktion ist ein Zeichen für die schonende Verarbeitung der Oliven und hat keinerlei Einfluss auf die Sicherheit oder Qualität der Produkte.
Fazit: Essigmutter und Flocken sind keine Makel, sondern natürliche Begleiter handwerklich hergestellter Essige und kaltgepresster Öle. Sie zeigen, dass unsere Produkte so naturbelassen wie möglich sind – ganz im Sinne der BIO PLANÈTE-Philosophie.
30. September 2025
Kulinarik
Essig