Planetary Health Diet: Ist das die Ernährung von morgen?
Hand aufs Herz: Wir alle wollen gut essen – gesund, lecker und bitte mit gutem Gewissen. Genau hier setzt die Planetary Health Diet an.
Entwickelt wurde sie von der EAT-Lancet Commission, einem internationalen Gremium aus Ernährungs-, Umwelt- und Gesundheitsexpertinnen und -experten. Ihr Ziel: eine Ernährung, die uns Menschen satt und gesund macht – und gleichzeitig die ökologischen Grenzen unseres Planeten respektiert. Eine echte Win-win-Situation, sagt Dr. Madlen Stimming von der Dualen Hochschule Sachsen.
Auf der Nürnberger Messe Biofach haben die Dozentin für Lebensmittelmanagement der Dualen Hochschule Sachsen (DHSN), BIO PLANÈTE-Gründerin Judith Moog und Bäckermeister Thomas Heller genau darüber gemeinsam gesprochen: Wie lässt sich die wissenschaftliche Empfehlung alltagstauglich auf den Teller bringen?
Das steckt hinter der Planetary Health Diet.
»Vielfältig, flexitarisch, pflanzenbetont«, fasst Dr. Madlen Stimming die Empfehlung zusammen.
Bildlich gesprochen: Würde man das Essen eines ganzen Tages auf einen großen Teller legen, wäre die Hälfte allein mit Obst und Gemüse gefüllt. Auf der anderen Hälfte finden sich vor allem Produkte aus Vollkorngetreide und pflanzliche Proteinquellen, pflanzliche Fette bzw. Öle, Milchprodukte und gelegentlich etwas Fisch und Fleisch.
Die Idee dahinter: Ressourcen schonen, Gesundheit fördern, Biodiversität stärken… und dabei immer mitdenken, dass nachhaltige Ernährung verfügbar, leistbar, convenient, attraktiv und lecker sein muss.
Und genau da kommen Bio-Lebensmittel ins Spiel.
Ölmühle mit Haltung: #EssenVerändertDieWelt
Für Bio-Herstellerinnen und -Hersteller ist das Bewusstsein für Planetary Health selbstverständlich, es ist das Grundverständnis für ihr Wirtschaften. »Unsere Interpretation der Planetary Health Diet heißt #EssenVerändertDieWelt«, sagt Judith Moog.
Anfang der 1980er Jahre entstand BIO PLANÈTE aus der Frage heraus, was gesunde Lebensmittel ausmacht. Und bis heute sind Judith Moog und ihr Team überzeugt, dass gute Lebensmittel Genussbringer, Gesundheitsbewahrer und Klimaschützer in einem sind. Und wer so denkt, kommt an Lein kaum vorbei.
Lein: kleines Korn, große Wirkung
Die Kulturpflanze stärkt Bodenstruktur und Fruchtfolge, ist natürlicher Omega-3-Lieferant und seit über 30 Jahren Herzstück des BIO PLANÈTE-Sortiments. Mit der 3D-Filtration wird Leinöl besonders mild. Die Leinöl-Mixturen erleichtern die Integration in den Alltag – inklusive sinnvoller Nährstoffe wie DHA, Calcium oder Vitamin C.
Und was beim Pressen übrigbleibt? Wird zu hochwertigem, glutenfreiem Leinmehl mit viel Protein und Ballaststoffen vermahlen – ideal für Backwaren, Teige oder herzhafte Aufstriche.
Für BIO PLANÈTE passt Lein damit perfekt auf den Planetary-Health-Teller: pflanzlich, nährstoffreich – und alltagstauglich.
Das bestätigt auch Thomas Heller von der Biokonditorei & Bäckerei Bucheckchen in Dresden. Er legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, Tradition und höchste Qualitätsansprüche und entwickelte zuletzt Rezepte mit Leinmehl wie »Leinkrusti«, »Dinkellein« oder »Grillmaster«. Nachhaltig gedacht, aber gemacht »für den Alltag«, wie er sagt. Nur so werden am Ende auch die Verbraucherinnen und Verbraucher überzeugt.
Übrigens: Im aktuellen Forschungsprojekt an der DHSN beschäftigt sich Dr. Madeln Stimming derzeit mit einer pflanzlichen Wurstalternative: möglichst bio, möglichst regional.