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BIO PLANÈTE Mehrwegflaschen lassen sich beispielsweise am Pfandautomaten zurückgeben

»Mehrweg macht einfach mehr Sinn«

Rev|ÖL|ution

»Mehrweg macht einfach mehr Sinn. Und jetzt haben wir die Lösung, Mehrweg und Benutzerfreundlichkeit, Pfandflasche und Ausgießer zu vereinen«, sagt Judith Faller-Moog, Gründerin und Inhaberin von BIO PLANÈTE. Die 0,5l-Standard-Flasche aus Glas wurde speziell für Speiseöl mit Ausgießer entwickelt und kann ganz einfach am Pfand-Automaten für Getränke zurückgegeben werden. Neun BIO PLANÈTE-Öle – von Olivenöl nativ extra bis Brat- & Backöl – sind in der Mehrwegflasche flächendeckend im deutschen Bio-Fachhandel erhältlich. Sie sind gleichzeitig der Grundstein für das europaweit erste Mehrwegsystem für Speiseöl überhaupt.

50 Cent Pfand für die Flasche

Pfand schafft Anreize – und jede Flasche zählt. Während für viele Mehrwegflaschen heute nur 8 bis 25 Cent Pfand erhoben werden, setzen wir bewusst auf 50 Cent. Das entspricht in etwa dem tatsächlichen Wert der Flasche und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihren Weg zurück in den Mehrweg-Kreislauf findet. Denn nur zurückgegebene Flaschen können gereinigt, wieder befüllt und viele Male erneut genutzt werden.

Mehrweg ist nachhaltiger als Einweg

Auch wenn Glas schwerer als Plastik ist, und Mehrwegflaschen zusätzlich gereinigt werden müssen: Unsere Mehrwegflasche ist bereits ab der zweiten Nutzung ökologisch vorteilhafter als eine Einwegflasche. Sie spart Energie, schont Ressourcen und reduziert den CO₂-Ausstoß gegenüber Einwegflaschen um bis zu 50 %. Übrigens: Die Reinigung der Mehrwegflaschen erfolgt bei etwa 85 Grad Celsius – dagegen sind etwa 1.600 Grad nötig, um Recycling-Glas nach nur einmaliger Nutzung einzuschmelzen.

Auszeichnungen für Mehrweg

Unsere Mehrwegflasche setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Verpackungen. Dafür wurde das Projekt bereits mit dem Deutschen Verpackungspreis 2024, als Produktinnovation in Glas 2024 und mit dem WorldStar 2025 der internationalen World Packaging Organisation ausgezeichnet. Zudem zählt unser regionales Bio-Sonnenblumenöl in der Mehrwegflasche zu den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025.

Blogbeiträge zum Thema

5 Gründe, warum unsere Öle in die Mehrwegflasche wandern

Hier sind 5 Gründe, warum wir als erste Ölmühle bereits seit 2023 Mehrweg-Glasflaschen als Verpackung für unsere hochwertigen Öle nutzen:


1. Tschüss, CO2! 

Mehrweg schont das Klima. Über ihre gesamte Lebensdauer spart eine Mehrweg-Glasverpackung im Schnitt 50 % CO2-Emissionen im Vergleich zu Einwegglas ein. Für uns bei BIO PLANÈTE bedeutet das: Wir sparen potenziell 290 Tonnen CO2 pro Jahr. Das ist etwa die Menge, die das gesamte Team unserer Ölmühle jährlich mit dem Auto verfährt. 


2. Tschüss, Verpackungsmüll!

Bis zu 710.000 Tonnen Verpackungsabfall können jährlich durch einen Umstieg auf Glas-Mehrweg vermieden werden. Damit würden auch 409.000 Tonnen CO2 Emissionen vermieden werden.


3. Einfach gelernt!

Das Beste an Mehrweg in Deutschland? Jeder weiß, wie es geht. Wir sind Weltmeister im Pfandsammeln. Der einzige Unterschied: Der Gang zum lauten Glascontainer entfällt. Die Mehrweg-Öl-Flasche können einfach und bequem am Pfandautomaten zurückgegeben werden, wo sie gekauft worden. Unsere Mehrweg-Öle stehen nämlich schon flächendeckend in den Regalen im deutschen Bio-Fachhandel.


4. Glas schützt Öl!

Unsere Öle lieben die Mehrweg-Glasflasche – und das aus gutem Grund: Das grüne Glas bietet einen hohen Lichtschutzfaktor und sichert die lange Haltbarkeit. Es wandern garantiert keine unerwünschten Stoffe aus der Verpackung, also aus dem Glas ins Öl. 


Die Mehrweg-Flasche ist zudem 20 % leichter als die vergleichbare Einwegflasche und hat einen optimierten Flaschenhals für die perfekte Reinigung. Ein spezieller Ausgießer sorgt für tropfenfreies Dosieren. Und jde einzelne Flasche schafft bis zu 50 Runden im Mehrweg-Kreislauf!


5. Mehrweg ist Zukunft!

Ob strengere EU-Gesetze (wie die neue PPWR-Richtlinie), steigende Rohstoffpreise oder CO2-Zertifikate: Wirtschaftlich und ökologisch macht Mehrweg einfach mehr Sinn. Oder wie BIO PLANÈTE-Gründerin Judith Moog sagt: »Wer Zukunft ernst meint, kommt an Mehrweg nicht vorbei.«


Und weil man gemeinsam einfach mehr erreicht, sind wir stolzes Mitglied der Herstellerallianz »Glas kann mehrWeg« unseres Partners dotch GmbH. Zusammen mit 24 starken Marken bringen wir die Verpackungswende im Supermarktregal voran.


Mehr Informationen dazu gibt es hier.



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Einweggeschirr wird ab sofort in der Schule zum No-Go

Wer an der Oberschule Lommatzscher Pflege künftig ein Stück Kuchen kauft, bekommt nicht nur etwas Süßes, sondern auch eine kleine Lektion in Sachen Nachhaltigkeit: Pappteller und Wegwerf-Geschirr haben ausgedient. Die beliebten Kuchenbasare der Schule wurden im Rahmen des Projekts »Umweltprofis von morgen« erfolgreich auf ein Mehrwegsystem umgestellt – entwickelt von Schülerinnen der 9. Klassen gemeinsam mit uns als Projektpartner.


Die Idee entstand aus einer einfachen Beobachtung: »In unserer Schule findet fast jede Woche ein Kuchenbasar statt, das finden wir als Schüler super. Doch leider entstand dadurch viel zu viel Abfall. Rund 3.000 Pappteller landeten jedes Schuljahr im Müll«, berichtet Neuntklässlerin Annika Németh. »Das wollten wir ändern«, ergänzt Mitschülerin Paula Kotte. Wöchentlich haben sich die beiden und 5 weitere Neuntklässlerinnen zusätzlich zum Unterricht getroffen, um das Projekt umzusetzen.


Tausende Pappteller werden jährlich eingespart

Gemeinsam mit uns als Mehrweg-Pionier im Bereich Speiseöl integrierten die Jugendlichen den Mehrwegkuchenbasar in ihrer Schule. Das Prinzip ist einfach: Jede Klasse, die einen Kuchenbasar veranstaltet, erhält ein Mehrwegset mit Tellern & Co. Für jeden Teller werden 50 Cent Pfand erhoben, die nach dem Verzehr selbstverständlich zurückgegeben werden. Nach dem Basar wird das gereinigte Geschirr zurückgegeben und steht für die nächste Klasse bereit.


Ein Projekt mit großer Wirkung: Durch die Umstellung kann künftig nicht nur jede Menge Müll eingespart werden. Trotz Reinigung und aufwändigerer Herstellung ist Mehrweg zudem bereits nach etwa zehn Nutzungen nachhaltiger als die Verwendung von Einweggeschirr, was die CO2-Belastung angeht.


Schüler arbeiten mit regionalen Unternehmen

»Bildungsangebote zu den Themen Ernährung und Nachhaltigkeit sind für uns mit unserem Leitmotiv #ESSENVERÄNDERTDIEWELT sehr wichtig, um zu zeigen, welchen großen Einfluss die Herstellung und der Konsum von Lebensmitteln auf uns und unsere Umwelt hat«, sagt BIO PLANÈTE-Sprecherin Antje Steglich. »Dass sich die Schülerinnen für unser Herzensthema Mehrweg entschieden haben, freut uns dabei besonders. An der Oberschule entstehen tolle Ideen, die wir gern mit unserer Erfahrung unterstützen – so lernen wir voneinander.«


Auch Lehrerin Janine Grübler sieht in dem Projekt einen besonderen Mehrwert: »Die Jugendlichen erweitern ihr Wissen über nachhaltiges Leben, lernen neue Lösungsansätze kennen und sammeln praktische Erfahrungen, die ihnen später in der Berufswelt nützen. Zugleich übernehmen sie Verantwortung und stärken ihre Team- und Kommunikationskompetenz.«


Neuer Bildschirm in Kooperation mit dem MDR

Neben dem Mehrwegprojekt entstand im jetzt endenden Schuljahr an der Oberschule Lommatzscher Pflege ein weiteres Vorhaben: Gemeinsam mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) entwickelten Schülerinnen einen digitalen Informationsbildschirm, der die bisherigen Papieraushänge im Schulfoyer ersetzt und so ebenfalls Ressourcen spart.


Die »Umweltprofis von morgen« beweisen damit eindrucksvoll: Nachhaltigkeit beginnt nicht erst in der Politik oder in Unternehmen – sondern oft mit einer guten Idee auf dem Schulflur. Und manchmal mit einem Stück Kuchen auf einem Mehrwegteller.


Über das Projekt »Umweltprofis von morgen«

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schule ist Teil des Bildungsprojektes »Umweltprofis von morgen« vom Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW), bei dem Jugendliche gemeinsam mit nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen konkrete Lösungen für ökologische Herausforderungen entwickeln.


»Nachhaltigkeit lernt man nicht aus dem Lehrbuch allein. Man lernt sie, indem man Probleme erkennt, Lösungen entwickelt und Veränderungen anstößt. Die Projekte der Schülerinnen und Schüler zeigen, dass jede und jeder Einzelne selbst etwas bewirken kann«, sagt Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW).


Im Schuljahr 2025/2026 nahmen in Sachsen 117 Jugendliche aus vier Schulen teil. Das Projekt wird durch den Freistaat Sachsen gefördert. Sachsens Umweltstaatssekretär Ulrich Menke übergab bei der Abschlussveranstaltung in Leipzig vor wenigen Tagen persönlich die Teilnahmeurkunden.



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