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»Mit jedem Essen entscheiden wir über die Zukunft unseres Planeten«

Planetary Health Diet

Unser Ernährungssystem verursacht rund ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen. Essen ist also ein riesiger Hebel: für uns und für das Gleichgewicht unserer Umwelt. Mit der sogenannten Planetary Health Diet zeigen Forschende, wie sich die Menschheit weltweit gut und gesund ernähren kann, ohne die planetaren Grenzen zu sprengen. Die Planetary Health Diet ist also eine Art Ernährungskompass. Der ist gar nicht kompliziert und ermöglicht es jedem von uns, unsere Zukunft mit Genuss positiv mitzugestalten.

Was ist die Planetary Health Diet?

Wird unser Planet im Jahr 2050 in der Lage sein, etwa 10 Milliarden Menschen zu ernähren? Aus dieser Frage heraus wurde die Planetary Health Diet von der EAT-Lancet-Kommission, einem internationalen Forscher-Team, entwickelt. 

Im Fokus steht ein Speiseplan, der vielfältig, flexitarisch und pflanzenbetont ist, aber auch Themen wie Anbaumethoden, Lebensmittelverschwendung und Fairness mitdenkt. 

Weil Ernährung Gesundheit, Klima und Gerechtigkeit verbinde, ist die Planetary Health Diet deshalb nicht nur eine Empfehlung an Konsumenten, sondern auch an Politik und Hersteller. 

Den ganzen Bericht gibt es hier: https://www.thelancet.com/commissions-do/EAT-2025

Die Speiseteller im Vergleich

Ganz ohne Stress

Wochenpläne für Familien, Sportler und für Berufstätige im Homeoffice

»Was koche ich heute?« Diese Frage stellen wir uns täglich und sorgt bei manchen sogar für Stress. Wir geben Ihnen deshalb eine Hilfestellung an die Hand. 

Wochenpläne für unterschiedliche Bedürfnisse 

Aus dem reichhaltigen Fundus unseres Online-Kochbuchs haben wir deshalb Wochenpläne mit Gerichten zusammengesellt, die die unterschiedlichen Bedürfnisse von Familien, Sportlern und Berufstätigen im Homeoffice berücksichtigen. Alle Wochenpläne bieten Ihnen eine Auswahl an nährstoffreichen, ausgewogenen und gesunden Mahlzeiten für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Die Zusammenstellung orientiert sich an den Ernährungsempfehlungen der Planetary Health Diet. Die meisten Gerichte sind deshalb vegetarisch oder vegan, erfüllen jedoch nicht die exakten Vorgaben zu den Lebensmittelmengen. Wir laden Sie ein, sich inspirieren zu lassen und wünschen Ihnen guten Appetit.

Blogbeiträge zum Thema

Was unser Essen mit der Zukunft der Erde zu tun hat

Und doch steckt hinter jedem Lebensmittel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. »Unser Essen ist einer der größten Hebel überhaupt, mit dem wir einen positiven Einfluss auf unsere zukünftige Umweltsituation nehmen können, weil es auf Klima, Wasser, Boden und die Natur gleichzeitig wirkt«, sagt BIO PLANÈTE-Gründerin Judith Moog.


Die Erde hat Grenzen – wirklich

Unser Planet ist erstaunlich belastbar. Aber er hat auch Grenzen. Wissenschaftler nennen sie die »planetaren Grenzen«. Das sind so etwas wie Leitplanken, innerhalb derer sich das Leben auf der Erde stabil entwickeln kann.


Das Problem: 7 dieser 9 Grenzen haben wir als Menschheit bereits überschritten. Zum Beispiel beim Klimawandel oder der Versauerung der Ozeane. Das bedeutet nicht, dass morgen alles zusammenbricht – aber es zeigt, dass wir besser auf unser Gleichgewicht achten sollten.


Das Bundes-Umweltministerium erklärt das so: »Vergleichen kann man die planetaren Grenzen mit den Kriterien eines Check-Ups beim Arzt: Wer zum Beispiel zu hohen Blutdruck hat, wird nicht sofort einen Herzinfarkt erleiden. Je höher der Blutdruck aber steigt, und je länger er höher liegt, als der als "gesund" festgelegte Wert, desto höher ist das Risiko. Wenn dazu noch zu hoher Cholesterinspiegel und zu hohes Gewicht kommen, wird die Lage kritisch.«


Was das mit unserem Essen zu tun hat?

Ziemlich viel. Denn ein großer Teil dieser Belastung entsteht durch unsere Ernährung:

• wie Lebensmittel angebaut werden,

• wie viel Fläche dafür genutzt wird,

• wie Böden, Wasser und Pflanzen behandelt werden.


Kurz gesagt: Unser Essen beeinflusst den Planeten jeden Tag.


Und warum ein Ölhersteller darüber spricht

Vielleicht überraschend – aber gerade wir als Hersteller pflanzlicher Öle sind mittendrin. Denn unsere Produkte beginnen auf dem Feld. Und wie dort gearbeitet wird, macht einen echten Unterschied:


• Werden Böden gesund gehalten?

• Wird auf chemische Pestizide verzichtet?

• Bleibt die Vielfalt an Pflanzen und Tieren erhalten?


Für uns ist klar: Gute Öle können nur aus einer intakten Natur entstehen.


Kleine Entscheidungen, große Wirkung

Die gute Nachricht: Wenn wir uns für Lebensmittel entscheiden, die verantwortungsvoll hergestellt werden, unterstützen wir automatisch eine Landwirtschaft, die besser mit unserer Erde umgeht. »Und deshalb sagen wir bei BIO PLANÈTE #ESSEN VERÄNDERT DIE WELT«, so Judith Moog, »und du bist ein Teil davon!«



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Planetary Health Diet: Ist das die Ernährung von morgen?

Entwickelt wurde sie von der EAT-Lancet Commission, einem internationalen Gremium aus Ernährungs-, Umwelt- und Gesundheitsexpertinnen und -experten. Ihr Ziel: eine Ernährung, die uns Menschen satt und gesund macht – und gleichzeitig die ökologischen Grenzen unseres Planeten respektiert. Eine echte Win-win-Situation, sagt Dr. Madlen Stimming von der Dualen Hochschule Sachsen (DHSN).


Auf der Nürnberger Messe Biofach haben die Dozentin für Lebensmittelmanagement, BIO PLANÈTE-Gründerin Judith Moog und Bäckermeister Thomas Heller genau darüber gemeinsam gesprochen: Wie lässt sich die wissenschaftliche Empfehlung alltagstauglich auf den Teller bringen?


Das steckt hinter der Planetary Health Diet.

»Vielfältig, flexitarisch, pflanzenbetont«, fasst Dr. Madlen Stimming die Empfehlung zusammen.


Bildlich gesprochen: Würde man das Essen eines ganzen Tages auf einen großen Teller legen, wäre die Hälfte allein mit Obst und Gemüse gefüllt. Auf der anderen Hälfte finden sich vor allem Produkte aus Vollkorngetreide und pflanzliche Proteinquellen, pflanzliche Fette bzw. Öle, Milchprodukte und gelegentlich etwas Fisch und Fleisch. 


Die Idee dahinter: Ressourcen schonen, Gesundheit fördern, Biodiversität stärken… und dabei immer mitdenken, dass nachhaltige Ernährung verfügbar, leistbar, convenient, attraktiv und lecker sein muss.


Und genau da kommen Bio-Lebensmittel ins Spiel.


Ölmühle mit Haltung: #EssenVerändertDieWelt

Für Bio-Herstellerinnen und -Hersteller ist das Bewusstsein für Planetary Health selbstverständlich, es ist das Grundverständnis für ihr Wirtschaften. »Unsere Interpretation der Planetary Health Diet heißt #EssenVerändertDieWelt«, sagt Judith Moog. 


Anfang der 1980er Jahre entstand BIO PLANÈTE aus der Frage heraus, was gesunde Lebensmittel ausmacht. Und bis heute sind Judith Moog und ihr Team überzeugt, dass gute Lebensmittel Genussbringer, Gesundheitsbewahrer und Klimaschützer in einem sind. Und wer so denkt, kommt an Lein kaum vorbei. 


Lein: kleines Korn, große Wirkung 

Die Kulturpflanze stärkt Bodenstruktur und Fruchtfolge, ist natürlicher Omega-3-Lieferant und seit über 30 Jahren Herzstück des BIO PLANÈTE-Sortiments. Mit der 3D-Filtration wird Leinöl besonders mild. Die Leinöl-Mixturen erleichtern die Integration in den Alltag – inklusive sinnvoller Nährstoffe wie DHA, Calcium oder Vitamin C. 


Und was beim Pressen übrigbleibt? Wird zu hochwertigem, glutenfreiem Leinmehl mit viel Protein und Ballaststoffen vermahlen – ideal für Backwaren, Teige oder herzhafte Aufstriche. 


Für BIO PLANÈTE passt Lein damit perfekt auf den Planetary-Health-Teller: pflanzlich, nährstoffreich – und alltagstauglich. 


Das bestätigt auch Thomas Heller von der Biokonditorei & Bäckerei Bucheckchen in Dresden. Er legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, Tradition und höchste Qualitätsansprüche und entwickelte zuletzt Rezepte mit Leinmehl wie »Leinkrusti«, »Dinkellein« oder »Grillmaster«. Nachhaltig gedacht, aber gemacht »für den Alltag«, wie er sagt. Nur so werden am Ende auch die Verbraucherinnen und Verbraucher überzeugt. 


Übrigens: Im aktuellen Forschungsprojekt an der DHSN beschäftigt sich Dr. Madeln Stimming derzeit mit einer pflanzlichen Wurstalternative: möglichst bio, möglichst regional - und auch dafür kommt Leinmehl als Zutat in Frage.



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