Smoothie Bowl mit BIO PLANETE Omega Red Leinöl

Planetary Health Diet

Ein Speiseplan für das Wohl von Mensch & Planet

Planetary Health Diet – (ge)wichtig!

Es handelt sich bei dieser Diät nicht um eine Möglichkeit, das Wunschgewicht zu erreichen. 

Vielmehr ist es eine von Wissenschaftlern ausgeklügelte Speiseplan-Empfehlung, die sowohl gesundheitliche Aspekte des Menschen als auch die ökologischen Belastungsgrenzen dieser Erde mit einbezieht. Denn eine zentrale Frage, die sich Experten bereits heute mit Blick auf die Zukunft stellen ist, wie der Planet im Jahr 2050 in der Lage sein wird, etwa 10 Milliarden Menschen zu ernähren. 

Im Kern geht es darum, die eigene Ernährung bewusst(er) zu gestalten. Das ist unserer Meinung nach ein richtiger und wichtiger Ansatz. Deshalb stellen wir Ihnen die Planetary Health Diet näher vor und geben Ihnen zugleich Rezepte und Tipps mit an die Hand, die Ihnen den Einstieg in eine pflanzenbasiertere Ernährung erleichtern.

Was ist die Planetary Health Diet?

Entwickelt wurde die Planetary Health Diet von der EAT-Lancet-Kommission, welche aus 37 Wissenschaftlern aus 16 Ländern besteht.

Im Fokus steht ein »Speiseplan«, der überwiegend auf pflanzlicher Kost basiert. Neben Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Pflanzenölen kommen aber auch tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Fisch, Milchprodukte und Eier auf den Tisch – allerdings nur in geringeren Mengen. 

Laut der EAT-Lancet-Kommission verhindert die pflanzenbasierte Küche einerseits ernährungsbedingte Krankheiten und gleichzeitig schont sie die Ressourcen unserer Erde. Denn tierische Lebensmittel gelten als energetisch ineffizient, weil sie viele Ressourcen brauchen und ihr Output dafür recht gering ist.

Wir können unser Ökosystem und damit unser aller Lebensgrundlage schützen, indem wir auf die planetaren Grenzen achten. Als planetare Grenzen werden die ökologischen Belastungsgrenzen der Erde, wie die Zunahme der Erderwärmung, die Zerstörung der biologischen Vielfalt oder die Belastung der Erde mit unbekannten Substanzen wie Mikroplastik oder Chemikalien bezeichnet.

Die Planetary Health Diet zeigt, wie Essen die Welt verändern kann.
In den Social-Media-Kanälen verleihen wir unserer Überzeugung mit dem Hashtag #essenverändertdiewelt Ausdruck. Denn unserer Meinung nach ist das Gericht auf dem Teller auch ein Urteil über die Lebensbedingungen heutiger und zukünftiger Generationen.

Die Speiseteller im Vergleich

Ganz ohne Stress

Wochenpläne für Familien, Sportler und für Berufstätige im Homeoffice

 »Was koche ich heute?« Diese Frage stellen wir uns täglich und sorgt bei manchen sogar für Stress. Wir geben Ihnen deshalb eine Hilfestellung an die Hand.

Wochenpläne für unterschiedliche Bedürfnisse 

Aus dem reichhaltigen Fundus unseres Online-Kochbuchs haben wir deshalb Wochenpläne mit Gerichten zusammengesellt, die die unterschiedlichen Bedürfnisse von Familien, Sportlern und Berufstätigen im Homeoffice berücksichtigen. Alle Wochenpläne bieten Ihnen eine Auswahl an nährstoffreichen, ausgewogenen und gesunden Mahlzeiten für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Die Zusammenstellung orientiert sich an den Ernährungsempfehlungen der Planetary Health Diet. Die meisten Gerichte sind deshalb vegetarisch oder vegan, erfüllen jedoch nicht die exakten Vorgaben zu den Lebensmittelmengen. Wir laden Sie ein, sich inspirieren zu lassen und wünschen Ihnen guten Appetit.

Für Familien

Für Sportler

Für Berufstätige im Homeoffice

 

»Wir engagieren uns für gesunde Bio-Lebensmittel. Denn Bio ist die Zukunft – Aus gutem Grund!«

- Judith Faller-Moog -

Warum ist also ein pflanzenbasierter Speiseplan gut? 
- Erklärt am Beispiel für Fleisch -

Die Planetary Health Diet empfiehlt durchschnittlich täglich 43 g Fleisch und Wurst. Ein Mal pro Woche ein Steak ist also durchaus drin. Momentan verzehren wir Deutschen aber im Durchschnitt sogar mehr als doppelt so viel Fleisch.

Dabei lohnt es sich, den eigenen Fleischkonsum zu überdenken. Die Herstellung von Fleisch verursacht einen enorm großen ökologischen Fußabdruck. 69 Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen gehen in Deutschland auf das Konto von tierischen Lebensmitteln. Der Verbrauch von Wasser, die Verdauungsgase der Tiere und die Futterherstellung, mit der oft Abholzung und der Verlust von Artenvielfalt einhergehen, spielen dabei eine Rolle. 

Wenn jeder nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das jährlich rund neun Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen, erklärt der WWF. Die Abkürzung WWF steht für »World Wide Fund For Nature«, auf Deutsch »Welt-Naturstiftung«. Das entspräche unvorstellbaren 75 Milliarden Autokilometern. 

 Zudem wirkt sich ein reduzierter Fleischkonsum positiv auf die Gesundheit aus. Wissenschaftler und Mediziner sehen einen engen Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und sogenannten Volkskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ein anderer Blickwinkel

»Die einzige Option ist Bio-Fleisch«

Warum ist ein pflanzenbasierter Speiseplan gut?
 – Erklärt am Beispiel für ungesättigte Pflanzenfette –

Zu deutlich mehr pflanzlichen Ölen rät die EAT-Lancet-Kommission, nämlich 40 Gramm pro Tag sollten nach Möglichkeit in die Ernährung integrieret werden. Laut der Nationalen Verzehrstudie II (Erhebungszeitraum November 2005 bis Januar 2007) essen wir tatsächlich in Deutschland aktuell nur 3 Gramm. 

Dabei kommt es auf die Qualität der Pflanzenfette an: Viele von ihnen enthalten wertvolle Fettsäuren. 

 Gut für uns Menschen 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis von 1:5. 

 Omega-3-Fettsäuren tragen u. a. zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei und kommen besonders reichhaltig in Lein-, Leindotter-, Raps-, Hanf- und Walnussöl vor. Omega-6-Fettsäuren versorgen die Zellen mit Sauerstoff und kommen u. a. in Schwarzkümmel-, Sesam- oder Distelöl vor. 

Kennen Sie schon unseren Wissensschatz rund um die verschiedenen Fettsäuren? 

Basiswissen zu Omega-3- und -6-Fettsäuren

 Gut für unseren Planeten 

Auch zum Schutz von Umwelt und Klima ist es sinnvoll, möglichst zu pflanzlichen statt zu tierischen Fetten zu greifen. So werden laut BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, durch die Produktion von 100 Gramm Butter im Durchschnitt 0,92 Kilogramm CO2 freigesetzt. Bei Olivenöl sind es 0,31 Kilogramm, bei Rapsöl 0,27 Kilogramm und bei Sonnenblumenöl 0,22 Kilogramm. 

Muffins mit selbstgemachter Erdnusscreme mit BIO PLANETE Erdnussöl nativ

Unser Tipp 

Wenn Sie sich der pflanzenbasierten, nachhaltigen Ernährung zuwenden wollen, lässt sich beispielsweise beim Backen tierische Butter mit dieser Faustformel ganz einfach durch pflanzliches Öl ersetzen: 

100 g Butter = 80 g Öl + 20 g pflanzliche Milch oder Wasser 

Allerdings eignet sich nicht jedes Öl zum Backen, Braten, Dünsten oder Garen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, finden Sie unter diesem Beitrag unsere Auswahl an hitzebeständigen Pflanzenölen.

  Die Sammlung an Gerichten in unserem Online-Kochbuch ist riesig. Lassen Sie sich von unseren köstlichen Rezepten für jeden Anlass inspirieren!

Öle zum Backen

Öle zum Braten

Öle zum Dünsten & Garen

Siegerbeitrag beim Kunstwettbewerb #essenverändertdiewelt

VeganeWursttheke

»Veränderung fängt mit Phantasie an«

 Im Jahr 2021 haben wir unter dem Motto #essenverändertdiewelt einen Kunstwettbewerb initiiert und dazu aufgerufen, den Hashtag künstlerisch umzusetzen. Einer der Siegerbeiträge stammt von Tabea Mathern und Yannic Moeken und trägt den Titel »NEWTRADITIONS«.

Das sagen die Künstler über ihr Werk:

»Eine der stärksten Beziehungen, die wir im Leben pflegen, ist die zu unserem Essen. Essen ist eng mit unseren Erinnerungen und somit unmittelbar mit unserer Selbstwahrnehmung verbunden; es hilft uns zu erklären, wo wir herkommen — und dadurch auch, wer wir sind im Verhältnis zu der Welt um uns herum. Unser Widerwillen, was und wie wir essen, zu verändern, ist somit verständlich, und nicht einfach nur frivol. Dennoch werden immer mehr Menschen die negativen Effekte unseres Konsumes auf den Planeten und all die Lebewesen, mit denen wir ihn teilen, bewusst. Der Trost, den uns bestimmte Essgewohnheiten zuvor zu spenden vermochten, wird von Scham und Schuld abgelöst. Geht das auch anders? 

Die Gesellschaften, in denen wir leben, sind so komplex, dass die scheinbar einfache Lösung, »zurück in den Garten« zu gehen, nicht möglich ist. Paradoxerweise müssen wir neue Technologien und Ideen willkommen heißen, um »das Alte« zu bewahren. Unsere »Metzgerei« greift all diese Gedanken auf: Welche Veränderungen können wir akzeptieren, um auch denen, die nach uns kommen, ein reiches Leben voller Erinnerungen und (neuer) Traditionen zu ermöglichen? Ist ein Picknick mit saftig-fleischigen Tomatensandwiches anstelle des Schinkens, mit dem wir aufwuchsen, nicht ebenso vorstellbar? Wird ein Festmahl wirklich weniger festlich ohne den traditionellen Braten? Veränderung fängt mit Phantasie an — und wir Menschen haben schon oft bewiesen, wie einfallsreich unsere Spezies ist.« 

Tabea Mathern & Yannic Moeken

Ein guter Weg

Deutschland ist eines der wenigen Länder, das bei seiner Ernährungsempfehlung bereits Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Derzeit überarbeitet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., kurz DGE, die Richtlinien, sodass die verschiedenen Nachhaltigkeitsdimensionen noch umfassenderer betrachtet werden.

Ob die Planetary Health Diet oder die DGE, beide haben es sich zum Ziel gesetzt, über die Umwelteinflüsse von Lebensmitteln zu informieren und der Bevölkerung so eine gesunde und zugleich nachhaltigere Ernährungsweise nahezubringen. Wir unterstützen diesen Gedanken, indem wir bei der Entwicklung unserer Rezepte jetzt noch mehr auf nachhaltige Zutaten achten und die Auswahl an pflanzlichen Gerichten erweitern. Denn wir sind überzeugt #essenverändertdiewelt.

Was sagt die DGE zur Planetary Health Diet?

In Deutschland bietet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. eine gute Orientierung für eine vollwertige Ernährung, die von der Planetary Health Diet gar nicht so weit entfernt ist.

Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Zuordnung zu den unterschiedlichen Lebensmittelgruppen oder den Herangehensweisen zur Berechnung der empfohlenen Lebensmittelmengen.

Kartoffeln 

Bei der Planetary Health Diet bilden die Kartoffeln eine separate Lebensmittelgruppe. Die DGE hingegen fasst Nudeln, Reis und Kartoffeln zusammen. Sie geht davon aus, dass nur eine der drei Beilagen an einem Tag verzehrt wird. 

Milch 

Hier sind die Herangehensweisen zur Ermittlung der empfohlenen Menge so unterschiedlich, sodass sie, ohne eine der beiden vorher umzurechnen, nicht vergleichbar sind. In der Planetary Health Diet wird die Menge an Käse oder Joghurt in die dafür benötigte Milchmenge umgerechnet. Bei der DGE werden die Verzehrmengen von Käse und Milchprodukten direkt angegeben. 

Im Ergebnis ist die empfohlene Menge Milch bzw. der Milchprodukte bei der Planetary Health Diet aufgrund der angestrebten ökologischen Nachhaltigkeit erheblich geringer. Dies kann Auswirkungen auf die Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen, z. B. Calcium und Vitamin B12, haben. 

Unterschiedlich betrachtet 

Während die Produkte der Lebensmittelgruppe Vollkorngetreide in der Planetary Health Diet in Trockengewicht berücksichtigt werden, arbeitet die DGE mit zubereiteten Mengen. 

Auch der empfohlene Tageskalorienbedarf unterscheidet sich. Während die Planetary Health Diet einen Richtwert von 2500 kcal angibt, lautet die Empfehlung der DGE 1600 bis 2400 kcal pro Tag kcal und unterscheidet dabei auch nach Geschlecht.

Hier finden Sie eine Auswahl pflanzenbasierter Rezepte

zu unseren veganen und vegetarischen Gerichten