Häufige Fragen

EIN GANZER ERFAHRUNGSSCHATZ

Ungesättigte Fettsäuren? Kaltpressung? Rauchpunkt? Hier beantworten wir Ihnen die häufigsten Fragen rund um das Thema Öle & Fette mit unserem Wissen aus über 35 Jahren.

Ölsäure ist eine in vielen Ölen enthaltene, sogenannte Omega-9- oder auch einfach ungesättigte Fettsäure. In Olivenölen ist die Ölsäure besonders reich enthalten. Ihr Gehalt ist abhängig von der Olivensorte, die verarbeitet wurde. Sie macht in unseren Olivenölen zwischen 56 g/100 ml und 72 g/100 ml aus. Ersetzt man gesättigte Fettsäuren in seiner Ernährung durch einfach ungesättigte Fettsäuren, so unterstützen die einfach ungesättigten Fettsäuren unseren Körper dabei, einen normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.

Ein natives Öl ist ein Speiseöl, das ausschließlich durch mechanische Verfahren aus nicht vorgewärmter Rohware gewonnen wird. Es wird weder einer chemischen oder thermischen Behandlung noch sonstigen Raffinationsprozessen unterzogen und bewahrt dadurch den authentischen, natürlichen Geschmack sowie die wertvollen Inhaltsstoffe der Rohwaren. Damit ist es auch für die rohköstliche Ernährung geeignet.

Unser BIO PLANÈTE Kokosöl ist natives, nicht raffiniertes natürliches Kokosöl, welches zu etwa 10 % MCTs (Capryl-, Caprin- und Capronsäure; Kettenlänge 6 bis 10 Kohlenstoff-Atome) enthält. MCTs werden anders verstoffwechselt als längere Fettsäuren und effektiver zur Energieverwertung (nicht als Fettpolster) genutzt und sind daher für parenterale Ernährung in der Therapie und auch für ketogene Ernährung und Sportler interessant.
Reine MCT-Öle sind meist aus Kokosöl gewonnene Fraktionen der drei MCT-Fettsäuren. Man verspricht sich durch die hohe MCT-Konzentration Vorteile, die aber nicht belegt werden konnten. Im Gegenteil: Hohe Mengen isolierter MCTs können zu Verdauungsproblemen führen (das wurde bei Kokosöl noch nicht beobachtet, zumindest wären davon sehr viel höhere Mengen nötig).
Oft wird die Laurinsäure (12 Kohlenstoffatome) auch zu den MCTs gezählt. Das liegt daran, dass sie laut Einteilung von Chemikern zu den „mittelkettigen Fettsäuren“ gehört. Biochemisch wird die Laurinsäure aber noch etwas anders verstoffwechselt als die drei kürzeren MCTs, daher kann man ihr nicht die gleiche Wirkung zuschreiben (und reine MCT-Öle haben auch keine Laurinsäure).

Dieser Ausdruck bezieht sich nur auf Olivenöle. Er bezeichnet ein Öl der höchsten Güteklasse, das ausschließlich mit mechanischen Verfahren aus den Oliven gewonnen wird. Der maximale Anteil an freier Fettsäure beträgt 0,8 Prozent. Zudem darf das Öl geschmacklich keine Mängel aufweisen.

Ja, das Olivenöl O’citron und O’range wird gemeinsam mit frischen Beldi-Zitronen oder Maltaise-Orangen aus ökologischem Anbau gepresst. So erhält es eine natürliche, fruchtig-frische Note – das Resultat eines sensiblen und anspruchsvollen Herstellungsprozesses. 

Shea Butter hat einen Schmelzbereich von 28 bis 45 °C, d.h. in diesem Bereich ändert sich der Zustand von Fest zu Flüssig. Allerdings nicht schlagartig, sondern in Etappen, da die verschiedenen Fettsäuren in der Shea Butter zu unterschiedlichen Temperaturen flüssig werden. Die Folge ist eine teilweise Trennung der Fettsäuren bei Temperaturen ab 28 °C. Ein Teil wird flüssig, ein anderer (noch) nicht. Sinkt die Umgebungstemperatur anschließend wieder unter 28 °C, werden die getrennten Bereiche alle fest, es entsteht eine krisselige Konsistenz. Insbesondere im Sommer kann es durch Temperaturschwankungen in diesem Bereich dazu kommen. Die Qualität wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Die ursprüngliche, nicht krisselige Konsistenz kann wiederhergestellt werden, indem die Shea Butter auf etwa 45 °C erhitzt wird, bis sie vollständig flüssig ist. Nach dem Abkühlen hat sie wieder eine einheitliche Konsistenz. 

Vitamin E kommt in kaltgepressten Speiseölen natürlicherweise vor, da die Pflanzen dieses Vitamin bilden und es aufgrund seiner chemischen Eigenschaften dann bei der Kaltpressung in das Speiseöl übergeht. Besonders reich an Vitamin E sind übrigens Sonnenblumenöl nativ, Distelöl nativ bzw. Mandelöl nativ oder geröstet.

Alpha-Linolensäure ist eine dreifach ungesättigte, essentielle Fettsäure und gehört – wie DHA – zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Alpha-Linolensäure trägt bei einer täglichen Aufnahme von 2 g zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.
Lein-, Leindotter-, Raps-, Hanf- und Walnussöl enthalten einen besonders hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure.

Nachdem das Mindesthaltbarkeitsdatum des Öls überschritten ist, können wir nicht mehr für die einwandfreie Qualität garantieren. 
Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten wir aber auf folgendes hinweisen: pflanzliche Öle gehören nicht zu den sehr sensiblen Lebensmitteln und können in der Regel auch noch nach MHD verzehrt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn die Flasche noch verschlossen ist und sie geschützt vor Wärmequellen gelagert wurde. Daher empfehlen wir, ein Öl sensorisch zu testen, bevor es entsorgt wird. Ein überlagertes Öl lässt sich leicht an Geruch und Geschmack erkennen. Schmeckt es ranzig oder ungewöhnlich (Fehlaromen), sollte es nicht mehr verzehrt werden.

Omega-3-Fettsäuren kommen in Pflanzensamen und in Pflanzenölen, außerdem in Salzwasserfischen und Meeresalgen vor. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher, zweimal pro Woche Fisch zu essen, um den Körper mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu versorgen. Leinöl, Hanföl, Rapsöl, Leindotteröl und die BIO PLANÈTE Omega Color Leinöl-Mixturen weisen einen besonders hohen Anteil an Omega-3 auf.
Omega-6-Fettsäuren sind weitaus verbreiteter: auch tierische Fette liefern diese essenziellen Fettsäuren. Deshalb enthält unsere tägliche Ernährung mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren; das Verhältnis liegt ca. bei 15:1. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt jedoch ein Verhältnis von 5:1. Das BIO PLANÈTE Salatöl liefert diese optimale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.

Weil wir öllöslichen Kleber für die Etiketten nutzen, lässt sich das Etikett von den Kokos-Gläsern übrigens am besten mit Öl entfernen. Dazu einfach das Etikett mit Öl einstreichen, über Nacht einziehen lassen und am Morgen ganz leicht abziehen. Wenn allerdings das Etikett bereits ab ist und nur noch der Kleber drauf ist, funktioniert diese Methode nicht mehr so gut. Hierzu wurde uns von positiven Erfahrungen mit Orangenölreiniger berichtet, wie beispielsweise von AlmaWin oder Sodasan. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Fön – denn mit Wärme löst sich das Etikett ebenfalls gut. 
Holen Sie sich weitere Anregungen unter Upcycling & Kreatives. 

Bio-Sheafruchtsammlungen sind nur in bestimmten Gebieten verfügbar. Diese Gebiete sind deutlich gekennzeichnet und befinden sich in ausreichender Entfernung von konventionell angebautem Land und dürfen selbst nicht bewirtschaftet werden. Auf diese Weise wird ein Eindringen von in der Landwirtschaft eingesetzten Pestiziden und Herbiziden in die Bio-Flächen verhindert. In diesen Gebieten wächst alles unangetastet zwischen den Bäumen, was nicht nur zu einer hohen Dichte an neuen Trieben, sondern auch zu anderen Sträuchern und Pflanzen sowie zu einer hohen Vielfalt an Insekten führt. Trotz der markierten Flächen und der klaren Abgrenzung zu konventionellen Nüssen wird die produzierte Butter sowohl auf der Seite der Kontrollstellen als auch auf der Seite der Lieferanten regelmäßig auf Schadstoffe kontrolliert. Wie bei allen Bioprodukten muss die Gesetzgebung für biologische Landwirtschaft eingehalten werden, wobei das Produkt pestizidfrei sein muss.
Um den Eintrag unzulässiger Stoffe durch kontaminierte Transport- und Produktionsmaterialien, Ablagerungen und Verpackungen zu verhindern, sind für die Bio-Nüsse separate Schalen und Beutel vorgesehen. Diese werden an die Frauen verteilt und ausschließlich für den Bio-Rohstoff verwendet, so dass eine klare Abgrenzung erfolgt. Auch beim Trocknen der Nüsse gibt es eine klare räumliche Abgrenzung zu den konventionellen Nüssen. Es gibt für die Bio-Nüsse einen zusätzlichen und abgegrenzten Bereich, zu dem nur die verantwortlichen Frauen Zugang haben und in den keine Tiere eindringen können.
Übrigens: der maximale Ernteertrag ist bei Karitébäumen erst ab einem Alter von 40 Jahren erreicht.

Nein. CBD-Öle sind fraktionierte Öle, d.h. sie werden aus speziellen Hanfölen gewonnen, die reich an CBD (Cannabidiol) sind. Unser Hanföl enthält keine nennenswerten Mengen an CBD.

Es gibt keinen Nachweis dafür, dass das Ölziehen mindestens 20 Minuten lang durchgeführt werden muss, um die positive Wirkung zu entfalten. In der von Dermatest durchgeführten Studie wurde die Ölziehmixtur täglich drei bis fünf Minuten angewendet. Die Begründung, das Öl brauche so lang, um in alle Zwischenräume zu gelangen, ist nicht haltbar, da Öl als Flüssigkeit problemlos gleich in alle Bereiche des Mundes gelangt. Vermutlich stammt die 20-Minuten-Empfehlung aus der traditionellen Anwendung. Wer diese Zeit für das Ölziehen ansetzen möchte, kann das auch mit unserem Fresh oder Fresh & Fruity gerne tun. Alle, die sich weniger Zeit nehmen möchten, profitieren auch von einer drei- bis fünfminütigen Anwendung täglich.

Der Demeter e.V. ist der älteste Bioverband in Deutschland. Schon seit 1924 bewirtschaften Demeter-Landwirte ihre Felder biodynamisch. Aufgrund der lebendigen Kreislaufwirtschaft gilt die Demeter-Landwirtschaft als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung und geht weit über die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hinaus (Auszug von der Demeter-Website).
Wesentliche Erweiterungen zum Bio-Siegel sind:
... die Umstellung des Gesamtbetriebes
... der Einsatz Biologisch-Dynamischer Präparate aus Kräutern, Mineralien und Kuhmist.
... eigene Sorten und Züchtungsarbeit im Bereich Getreide, Gemüse und Geflügel. Bei Getreide dürfen nur samenfeste Sorten verwendet werden, Hybridsorten sind ausgeschlossen. Generell dürfen keine Sorten aus Zellfusionstechnik verwendet werden.
..., dass für Landwirtschaftsbetriebe die Tierhaltung obligatorisch ist
... jährliche EG Bio-Kontrolle und Kontrolle durch den Verband selbst

Masalas und Currys sind stark mit der indischen Küche verbunden. Für diejenigen, die mit der indischen Kultur nicht vertraut sind, könnten beide Begriffe verwirrend sein. Traditionell sind Currys gekochtes Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchte mit Gewürzen und Salz in einer cremigen Sauce. Sie sind in der Regel mild im Geschmack. Masalas sind eine Kombination aus Gewürzen, Nüssen, Getreide und Samen, die (unter anderem) verwendet werden, um ein Currygericht zuzubereiten, um ihm mehr Geschmack zu verleihen.
In Europa bezeichnet der Begriff Curry auch eine indische Gewürzmischung – Currypulver. Es wird angenommen, dass britische Kolonisten indische Curry-Rezepte mit nach Hause brachten. Da die traditionelle Zubereitung der Gewürzmischung zu aufwändig war, kreierten sie eine eigene Mischung in Anlehnung an indische Gewürze, die in Currygerichten verwendet werden und nannten sie entsprechend dem Gericht Curry – dem europäischen Geschmack angepasst ist sie nicht so scharf und aromatisch wie eine Masala . In Indien ist es nicht üblich, Currypulver zu verwenden. Traditionell werden Masalas zum Würzen der Currys verwendet.

Ein Bio-Siegel ist ein Güte- und Prüfsiegel, mit welchem Erzeugnisse aus ökologischem Landbau gekennzeichnet werden. Das EU-Bio-Siegel ist seit dem 01. Juli 2012 verbindlich vorgeschrieben, welches auch als EU-Bio-Logo bezeichnet wird und Lebensmittel aus ökologischem Anbau kennzeichnet (aus Sternen geformtes Blatt auf grünem Grund).
Dieses Siegel löste das seit 2001 existierende deutsche staatliche Bio-Siegel (grünes Sechseck mit „BIO“-Schriftzug) inhaltlich mit gleichen Standards ab. Aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades des Vorgängers, finden heute oft noch beide Siegel Verwendung.
Die Verwendung dieser Zertifizierung wird durch den Herausgeber streng reglementiert und ist an ökologische Auflagen geknüpft. Die Einhaltung der Kriterien durch die Erzeuger wird durch eine Dokumentationspflicht sowie regelmäßige Entnahme und Untersuchung von Warenproben gewährleistet. Die Einhaltung der Bestimmungen wird in Europa durch die zuständigen Öko-Kontrollstellen überwacht.
Lebensmittel, die mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet sind, dürfen unter anderem:
... nicht durch bzw. mit/aus gentechnisch veränderte/n Organismen hergestellt werden
... nicht mit Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel hergestellt werden
... nicht mehr als 5 % konventionell erzeugte Bestandteile enthalten
(im Ausnahmefall, wenn Zutaten nicht in ökologischer Qualität verfügbar sind, gemäß Anhang VO)
... keine Süßstoffe und Stabilisatoren sowie synthetische Farbstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker enthalten
... nicht aus monotonen Fruchtfolgen hervorgehen (Zwei-, Drei- und Vierfelderwirtschaft)
Weitere Infos auf der Website des EU-Bio-Siegels

Die BIO PLANÈTE-Serie »Aus gutem Grund« ist Teil der gleichnamigen Initiative der Ölmühle. Mit den heimischen Bio-Ölen bieten wir nachhaltig erzeugte Spitzenprodukte aus Deutschland zu einem Preis, der unseren Landwirten hierzulande einen langfristigen Anbau ermöglicht. 
Wichtig ist uns ebenfalls, dass wir nicht nur die Rohware aus Deutschland kommt, sondern die Verarbeitung auch hier stattfindet.
Die Initiative sorgt für einen umfangreichen Wissenstransfer zwischen einer Vielzahl von Landwirten, die sich im Rahmen der Initiative regelmäßig treffen und langfristige, preisstabile Handelsbeziehungen aufbauen. Alle Öle »Aus gutem Grund« stammen aus deutscher, ökologischer Landwirtschaft.

Seit einigen Jahren berichten Test-Magazine wie Öko-Test immer wieder über Mineralöl-Rückstände. Damit sind u.a. gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe wie MOSH gemeint. Der offizielle Orientierungswert für MOSH, den wir bei all unseren Ölen deutlich unterschreiten, liegt bei 13 mg/kg. Öko-Test zum Beispiel wertet ein Produkt aber bereits bei einem MOSH-Gehalt von 4 mg/kg um 4 Noten ab („stark erhöht“). Dabei trägt das Magazin durch die Druckerfarbe selbst zu einer allgegenwärtigen Belastung bei: der Wert einer bedruckten Seite lag laut einer von uns 2020 bei einem neutralen Labor in Auftrag gegebenen Analyse bei 781 mg/kg für MOSH.

Durch eine Vielzahl solcher Belastungen – ausgelöst durch Verkehr, Industrie, Druckerzeugnisse oder Verpackungen aus Recyclingmaterialien – können weder wir noch ein anderer Hersteller eine „Null Prozent Kontamination“ garantieren. Denn die Saaten, Früchte und Nüsse für unser Speiseöl wachsen unter freiem Himmel und sind dabei dieser Vielzahl an Belastungen ausgesetzt. Solche Risiken nehmen wir selbstverständlich sehr ernst. In enger Absprache mit Landwirten und Partnern arbeiten wir permanent an Maßnahmen, um gemeinsam unsere Produkte zu verbessern.

Nein, direkt nach der Ernte werden die frischen Oliven gemeinsam mit erlesenem Basilikum, Knoblauch oder Chili gepresst. So gehen die natürlichen, intensiven Aromen in das Olivenöl über. Verwendet werden die Olivensorten Cobrancosa, Cordovil de Serpa und Arbequina. Diese harmonieren hervorragend mit den natürlichen Aromen.

"Kaltpressung" setzt nur voraus, dass keine Wärme von außen hinzugeführt wird. Bei den von uns kaltgepressten Ölen wird die Temperatur überwacht und sichergestellt, dass keine hohen Temperaturen erreicht werden. Dadurch können wir garantieren, dass die Qualität des Öles nicht beeinträchtigt wird.

Ja! Dermatest hat unsererem BIO PLANÈTE Fresh in einer vierwöchigen Studie aus dermatologischer und zahnmedizinischer Sicht geprüft und mit dem Prädikat »sehr gut« beurteilt. Zusätzlich ist Fresh als Naturkosmetik  Natrue-zertifiziert.

Das Fairtrade-Siegel ist die wohl bekannteste Zertifizierung für Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. ​Die Kontrollen werden von der in regelmäßigen Abständen sowohl am Ort der landwirtschaftlichen Produktion als auch in den Verwaltungsstandorten von der Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT durchgeführt.
Anforderungen sind zum Beispiel:
... langfristig stabile Preise und Handelspartnerschaften
... zusätzliche Fairtrade-Prämien für Gemeinschaftsprojekte (Bildungs- und Sozialeinrichtungen) im Anbaugebiet
... demokratische Organisationsstrukturen und sichere Arbeitsbedingungen (Arbeitsschutz und maschinelle Ausrüstung)
... Umweltschutz und Auflagen für einen ökologischeren Landbau (EU-Bio-Siegel ist keine Voraussetzung)
Die Fairtrade-zertifizierten Öle von BIO PLANÈTE: Kokosöl nativ, Erdnussöl nativ & Erdnussöl geröstet
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Fairtrade.

Das "Fair-for-Life"-Siegel zertifiziert Produkte aus fairem Handel, umweltfreundlicher Produktion und sozialer Verantwortung. Das Programm hat die Definition des traditionellen fairen Handels erweitert: Prinzipien des fairen Handels können auch auf regional produzierte Güter und inländischen Handel angewendet und sozial verantwortliche Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Handelskette eingefordert werden. Das Siegel stellt hohe Anforderungen an die Handelsbedingungen und Transparenz der Wertschöpfung, welche jährlich vom Institut für Marktökologie (IMO) am Ort der Landwirtschaft, Produktion und auch in den Bürogebäuden des Unternehmens überprüft werden.
 Anforderungen sind zum Beispiel:
... die Langfristigkeit von Partnerschaften (mehrjährige Handelsbeziehung)
... die finanzielle Unterstützung sozialer Projekte (Bildungs- und Sozialeinrichtungen) im unmittelbaren Umfeld der Landwirtschaft
... die Festsetzung langfristiger Preise über dem üblichen Marktpreis
... das Gesundheitsmanagement des Unternehmens, auch am Standort der Verwaltung
... uvm.
Das Fair for Life Programm wurde von der Schweizer Bio-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Marktökologie (IMO) als alternatives fair trade Zertifizierungsprogramm entwickelt, um allen Produzenten/innen und für alle Produkte die Möglichkeit einer fair trade Zertifizierung zu schaffen.
Ziel des Fair for Life Programms ist es, das Leben und die Lebensbedingungen von benachteiligten Produzenten/innen und Arbeitern/innen auf allen Kontinenten, aller Kulturen und in allen Produktionsbereichen zu verbessern.
Die "Fair-for-Life"-Siegel zertifizierten Öle von BIO PLANÈTE: Avocadoöl nativ, Aprikosenkernöl nativ & Haselnussöl geröstet
Weiterführende Informationen finden Sie hier: Fair-for-Life-Zertifizierungsprogramm.

g.U.: Die »geschützte Ursprungsbezeichnung« besagt, dass Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung eines Produktes in einem bestimmten geografischen Gebiet nach einem anerkannten und festgelegten, oftmals traditionellen Verfahren erfolgt. Das italienische Äquivalent ist als »D.O.P., Denominazione d’Origine Protetta« gekennzeichnet. g.g.A.: Die »geschützte geografische Angabe« besagt, dass mindestens eine der Produktionsstufen – also Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung – in einem bestimmten Herkunftsgebiet erfolgt.

Viele mögen Leinöl nicht aufgrund des bitteren Geschmacks. Bei unserem kaltgepressten BIO PLANÈTE Leinöl entfernen wir die Bitterkeit auf natürliche Weise durch ein einzigartiges, von uns entwickeltes Verfahren, die 3D-Filtration. Verantwortlich für die Bitterkeit sind kleine Eiweißbausteine im Leinöl, deren dreidimensionale Struktur (3D) wir nutzen, um sie herauszufiltern. Unser BIO PLANÈTE Leinöl hat dadurch einen angenehm milden (unbitteren), leicht nussigen Geschmack. 

Die Leindotterpflanze ist ein Kreuzblütengewächs, Flachs (Lein) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Leingewächse. Beide Pflanzen gehören also unterschiedlichen Pflanzenfamilien an und sind nicht miteinander verwandt, auch wenn der Name anderes vermuten lässt. Auch geschmacklich unterscheiden sich die beiden Öle: Während Leinöl leicht nussig schmeckt, erinnert Leindotteröl im Geschmack an frisches Gemüse. Beide Öle zeichnen sich jedoch durch einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus.

Kokosöl beginnt bei einer Temperatur von unter 25° C, eine feste Konsistenz anzunehmen. Dadurch kann das Mundziehöl vorübergehend flockig werden, wenn es zu kühl gelagert wird. Dies beeinträchtigt die Qualität des Öls jedoch nicht. Für ein optimales Mundgefühl empfehlen wir dennoch, Fresh handwarm zu verwenden.

Im Gegenteil: Je bitterer das Olivenöl ist, desto höher ist der Gehalt an den wertvollen Polyphenolen. Sie schützen die Olive vor Verderb durch Oxidationsreaktion. Diese antioxidative Funktion üben die Olivenöl-Polyphenole auch in unserem Körper aus und schützen ihn damit vor freien Radikalen. Sie hemmen u.a. die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins und können das gute HDL-Cholesterin unterstützen und so einen wirksamen Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Darüber hinaus können die Olivenöl-Polyphenole Enzyme blockieren, welche an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Dadurch wirken sie entzündungshemmend.

Viele Konsumenten verabreichen es auch ihren Hunden als wirksamen Zeckenschutz über das Futter oder tragen es direkt auf dem Fell auf.

Dies gilt vor allem für die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, also die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese kommen seltener in der Ernährung vor als einfach ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Zudem kann der menschliche Körper diese Fettsäuren nicht selber bilden, er ist auf eine ausreichende Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren über die Nahrung angewiesen. Sie übernehmen zahlreiche wichtige Funktionen im Körper, sind Bestandteil von Zellmembranen und tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels, Blutdrucks sowie einer normalen Herzfunktion bei.

Die Höhe des Rauchpunktes hängt von dem Gehalt an freien Fettsäuren im Öl ab. Dieser Gehalt erhöht sich beispielsweise bei einem Öl, das mehrfach zum Frittieren verwendet wurde, von Zeit zu Zeit sehr stark. Je mehr freie Fettsäuren im Öl vorliegen, desto niedriger wird der Rauchpunkt. Der Rauchpunkt unserer Olivenöle sollte in etwa bei 190°C liegen, was aber von Jahr zu Jahr etwas variieren kann.
Für Olivenöle der Qualitätskategorie nativ extra gelten hohe Anforderungen an die Qualität. Der Gehalt an freien Fettsäuren darf maximal 0,8 % betragen. Bei anderen Pflanzenölen können durchaus bis zu 2 % enthalten sein. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Rauchpunkt von hochwertigen Olivenölen relativ hoch ist. 

Olivenöl sollte stets vor Lichteinstrahlung geschützt werden. Aus diesem Grund füllen wir die BIO PLANÈTE Olivenöle in hochwertige Lichtschutzflaschen ab, welche das Öl vor Licht- und Sauerstoffeinfluss schützen. Olivenöl kann, muss aber nicht im Kühlschrank gelagert werden. Es ist auch bei Zimmertemperatur viele Monate haltbar.
Anders als beim Wein wird Olivenöl mit dem Alter nicht besser. Die wertvollen Inhaltsstoffe wie einfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Polyphenole werden mit langanhaltender Lagerung abgebaut. Dabei entstehen auch Stoffe, welche den Geschmack negativ beeinträchtigen. Olivenöl sollte daher innerhalb eines Jahres, spätestens zwei Jahren nach der Ernte verzehrt werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt einen sicheren Richtwert für gute Qualität und Geschmack.
Bei Temperaturen von unter +7°C kann Olivenöl flockig werden. Dies ist normal und hat keinen Einfluss auf die Qualität oder den Geschmack. Erhöht sich die Umgebungstemperatur, dann verflüssigt sich das Öl innerhalb weniger Stunden wieder. Olivenöl kann ohne Qualitäts- und Geschmacksverluste eingefroren werden.

Das Ölziehen hat in verschiedenen Regionen der Welt eine Jahrhunderte alte Tradition und ist in Deutschland längst zum Trend geworden. Deshalb haben wir das Ölziehen ganz neu und modern interpretiert und die BIO PLANÈTE  Ölziehmixturen  für gesundheitsbewusste Kunden entwickelt, denen andere Mundziehöle zu stark sind oder die mit dem Ölziehen gerade erst beginnen.
So gelten zum Beispiel Sonnenblumenöl in Osteuropa, Sesamöl und Kokosöl wiederum in asiatischen Regionen als traditionelle Öle zum Ölziehen. Ergänzt haben wir unser Mundziehöl Fresh und Fresh & Fruity um ätherische Essenzen, die in der Naturheilkunde für ihre Wirkungsweisen bekannt sind.

Leinöl ist reich an mehrfach ungesättigten und wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind besonders empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, UV-Licht und Sauerstoff. Aus diesem Grund wird unser Leinöl unter Schutzatmosphäre, also Sauerstoffausschluss, in Lichtschutz-Flaschen abgefüllt. Damit wird eine Lagerung im Kühlschrank erst notwendig, wenn das Öl geöffnet worden ist und somit in Kontakt mit Luftsauerstoff gerät.

Olivenöl enthält überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren (58 – 70 %) und gesättigte Fettsäuren (13 – 17 %), welche gegenüber Hitze sehr viel stabiler sind als mehrfach ungesättigte Fettsäuren (im Olivenöl 11 – 15 %). Damit ist das Olivenöl, im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Ölen wie Lein- und Walnussöl, sogar sehr gut zum Braten geeignet. Der Geschmack des Bratgutes kann jedoch je nach Olivenöl stark beeinflusst werden. Wer das nicht mag, greift auf unser eigens zu diesem Zweck komponiertes BIO PLANÈTE Brat-Olivenöl zurück.
Wie bei allen Ölen gilt: Nicht über den Rauchpunkt erhitzen! Zum Braten sollte man zudem nur gefilterte Olivenöle verwenden, da andernfalls die noch enthaltenen Schwebstoffe den Rauchpunkt herabsenken. Unser ungefiltertes Olivenöl Fraîcheur und Olyphenol ist daher beispielsweise nicht zum Braten geeignet.

Schwarzkümmelöl weist einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schwarzkümmelöl zeichnet sich zudem durch seinen hohen Anteil an ätherischem Öl aus.
Viele Konsumenten verabreichen es auch ihren Hunden als wirksamen Zeckenschutz von innen oder außen.

Unsere Ölpressung findet nicht unter Sauerstoffausschluss statt. Diese Entscheidung haben wir bewusst und auf Grundlage intensiver Forschung und jahrelanger Erfahrung getroffen: Das Öl kommt während der Pressung nur sehr kurzzeitig mit Sauerstoff in Kontakt, beim Austritt aus der Ölpresse. Nachfolgend wird das Rohöl durch unser einzigartiges 3D-Filtrationsverfahren von Stoffen befreit, die für die Bitterkeit des Öles verantwortlich sind, bevor es unter Sauerstoffausschluss (Schutzgas-Atmosphäre im Kopfraum der verschlossenen Flasche) in eine spezielle Flasche abgefüllt wird, die 99% der UV-Strahlung filtert. So erhalten wir ein hochwertiges natives Leinöl, welches ausreichend vor oxidativen Prozessen geschützt ist und zusätzlich über das gesamte Mindesthaltbarkeitsdatum nicht an Bitterkeit zunimmt. Gleichzeitig arbeiten wir ressourcenschonender als andere Hersteller, die große Mengen an Stickstoff benötigen, um den Sauerstoff aus Ihren Anlagen zu vertreiben – nur, um das Öl bis zum Öffnen der Flasche vor Sauerstoff zu bewahren.
Nicht nur Sauerstoff greift die wertvollen Omega-3-Fettsäuren im Leinöl an, sondern auch UV-Strahlung und Wärme. Durch diese Prozesse entstehen Komponenten im Öl, die Sie als ranzig oder fischig sensorisch wahrnehmen können. Unser Leinöl ist verschlossen garantiert bis zum Ende des angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatums fehlerfrei. Geöffnet sollte es im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 3 Monaten verbraucht werden.

Die Shea-Nuss ist aus botanischer Sicht keine Nuss, sondern eine Beere. Der Kern ist von einer dicken Fruchtschale umgeben und enthält etwa 45 % Fett.

Das Leinöl wird bei sinkenden Temperaturen immer zähflüssiger, bis es anfängt, zu Erstarren. Das ist ein natürliches Verhalten des Öles und stellt keinen Qualitätsmangel dar. Übrigens kann das Leinöl auch im Gefrierschrank gelagert werden um die Haltbarkeit zu verlängern. Das bietet sich beispielsweise an, wenn Sie eine längere Reise planen. Es schadet dem Öl nicht und es zeigt bei Raumtemperaturen dann schnell wieder seine gewohnten Eigenschaften.

Die festen Bestandteile des Öls setzen sich am Boden der Flasche ab. Vor jedem Gebrauch daher die Flasche kräftig über Kopf schütteln, bis sich die Gewürze gelöst und gleichmäßig in der Ölmischung verteilt haben.

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das natürlich in Obst und Gemüse enthalten ist. Acerolakirschen gelten als echte Vitamin-C-Wunder. Frische Acerolas haben einen Vitamin-C-Gehalt von 1.700 Milligramm pro 100 Gramm. Zitronen kommen im Vergleich auf „nur“ 50 Milligramm.

Nein! Durch die Kaltpressung und 3D-Filtration unseres nativen Leinöls in Bio-Qualität bleiben die ernährungsphysiologischen Vorteile des Öls vollständig erhalten, während es auf natürliche Art und Weise seine Bitterkeit verliert.

Das Hanföl wird unter Stickstoff, vor Licht geschützt und kühl gelagert. Die Abfüllung findet nicht unter Schutzgasatmosphäre statt und ist streng organisiert, um den Luftkontakt so gering wie möglich zu halten. Abgefüllt wird in braune Flaschen mit 99 %-igem UV-Schutz.

Vitamin C ist vor allem dafür bekannt, die Immunabwehr zu unterstützen. Es hilft den weißen Blutkörperchen Krankheitserreger abzuwehren und Antikörper zu bilden.
Außerdem wirkt Vitamin C antioxidativ, das heißt, es fängt schädliche Verbindungen wie freie Radikale und reaktive Sauerstoffspezies ab und schützt so die Zellen und Moleküle im Körper vor Schäden. Auch an vielen Stoffwechselprozessen ist Vitamin C beteiligt. Es wirkt unter anderem beim Aufbau des Bindegewebes (Kollagen), der Knochen und der Zähne mit. Vitamin C verbessert die Verwertung von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln bei der Verdauung und hemmt die Bildung von krebsauslösenden Nitrosaminen.
Der tägliche Vitamin-C-Bedarf liegt bei erwachsenen Frauen bei 95 Milligramm pro Tag, für erwachsene Männer bei 110 Milligramm.

Die intensiven Aromen harmonieren perfekt mit denen des Olivenöls. Damit zaubert das Würzöl mediterranes Flair in jedes Gericht und ist vielseitig anwendbar: Es eignet sich perfekt für Risotto, Saucen, Fleisch, Pizza, Bruschetta, Salate und Pasta sowie zum Verfeinern von Saucen und Salaten.

Shea Butter wird traditionell nicht nur in der Kosmetik und Medizin angewendet, sondern vor allem auch als Lebensmittel. In Europa etablierte sich das »Gold der Frauen Afrikas« viele Jahre lang in der Kosmetik für Haut und Haar – nun bahnt sich die Shea Butter ihren Weg in die Lebensmittelmärkte.

Die BIO PLANÈTE Shea Butter ist streichfähig, neutral im Geschmack und sehr hoch erhitzbar. So eignet sie sich als Back- oder Bratfett sowie als Basis für Aufstriche. Die pflanzliche Alternative beinhaltet etwa 50 % mehr ungesättigte Fettsäuren als tierische Butter.

Der Trüffel wird von Mitte September bis Ende Dezember gesammelt. Die Sammler – so genannte „Trifolau“ – sammeln bei Dämmerung und Dunkelheit in den Bergen den Trüffel. Der Trifolau bekommt bei seiner Suche Hilfe durch trainierte Mischlingshunde, die mit ihrem speziellen Riechsinn den Trüffel aufspüren. Durch diesen notwendigen Einsatz von Hunden bei der Trüffelsuche haben wir uns dafür entschieden, das Öl als „nicht vegan“ zu auszuloben.

Nach der Pressung wird das Öl kurz mit Wasserdampf behandelt. So neutralisiert sich der Eigengeschmack und das Öl gewinnt an Hitzebeständigkeit.

Der sogenannte Nutzhanf, aus dessen Samen das BIO PLANÈTE Hanföl gewonnen wird, enthält nur Spuren von THC. Damit ist diese Sorte zur Rauschmittelherstellung ungeeignet. Die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte wird bereits beim Anbau kontrolliert. Zusätzlich wird der THC-Gehalt im fertigen Öl analysiert. Dadurch können wir garantieren, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und THC in keinen relevanten Mengen enthalten ist.

Es sind verschiedene Reifestadien. Grüne Oliven, wie sie für unser Fraîcheur verwendet werden, sind ganz jung, gerade reif. Sie haben einen stark bitteren Geschmack und somit einen hohen Polyphenolgehalt. Der Ertrag nach der Ölpressung ist recht gering. Schwarze, reifere Oliven liefern hingegen mehr Öl beim Pressen. Das Öl ist fruchtiger und somit weniger bitter.

Die BIO PLANÈTE Ölziehmixtur Fresh oder Fresh & Fruity sollte jeden Morgen auf nüchternen Magen angewendet werden. Das geht ganz einfach: Dabei wird ein Esslöffel Öl für drei bis fünf Minuten durch die Zähne gezogen, geschlürft und gekaut (nicht gurgeln).
Schlucken Sie das Öl nicht herunter, sondern spucken Sie es nach dem Ölziehen in ein Tuch und entsorgen es im Abfall. Säubern Sie Ihren Mundraum anschließend mehrmals mit klarem Wasser. Danach können Sie die Zähne wie gewohnt putzen.
Nicht vergessen: Vor dem Gebrauch gut schütteln!

Der Trüffel wächst in einem privaten Waldgebiet. Dieses Waldgebiet ist naturbelassen und durch Zäune von umgebenden Ländereien getrennt. Es dient ausschließlich dem für unser Öl verwendeten Trüffel als Lebensraum.

Wer sich vegan ernährt, den Geschmack von Fisch nicht mag oder aus anderen Gründen nicht regelmäßig (2x pro Woche) Fisch verzehrt, sollte bewusst ein Omega-3-fettsäurereiches, hochwertiges Pflanzenöl in seinem Kühlschrank haben und verwenden, um seinen Bedarf an diesen essenziellen Fettsäuren zu decken. Dafür eignen sich beispielsweise Leinöl, Hanföl, Leindotteröl oder die BIO PLANÈTE Omega Color Leinöl-Mixturen. Letztere überzeugen neben dem hohen Omega-3-Gehalt auch durch ausgewählte Inhaltsstoffe mit geschmacklichem Mehrwert.

Innen, im Pappkarton steht unter diesem Thema: ""Die DGE empfiehlt hierbei ein Omega-6-zu Omega-3-Fettsäure-Verhältnis von 5:1. " - Das passt ja nicht wirklich zusammen?

Wie Sie richtig bemerkt haben, deckt sich das Omega-Verhältnis unserer Leinöl Mixtur (Omega 6 zu Omega 3 im Verhältnis 1 zu 3) nicht mit den Empfehlungen der DGE (Verhältnis 5 zu 1). Der Omega 3 Anteil ist bewusst sehr hoch, da unsere Leinöl Mixtur damit einen guten Gegenentwurf zur üblichen Ernährung bietet. Das in Europa übliche Verhältnis beträgt 15:1, d.h. im Schnitt werden dreimal so viele Omega-6-Fettsäuren (z.B. über Getreide oder tierische Produkte) aufgenommen, als empfohlen. 
Die DGE-Empfehlung ist so zu verstehen, dass der Anteil an Omega-6-Fettsäuren nicht höher sein sollte als das 5fache des Anteils an Omega-3-Fettsäuren. Der Hintergrund ist, dass beide Fettsäuren im Körper um die gleichen Enzymsysteme konkurrieren. Überwiegt Omega-6 zu stark, wird Omega-3 nicht mehr verstoffwechselt und kann seine ernährungsphysiologische Wirkungen, z.B. Entzündungshemmung, nicht mehr ausführen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein sehr hoher Anteil an Omega-3 keine negativen Auswirkungen hat, ein sehr hoher Anteil an Omega-6 jedoch schon.
Wir befinden uns also in der Situation, dass allgemein zu viel Omega-6-Fettsäuren verzehrt werden. Um das von der DGE empfohlene Verhältnis zu erreichen oder zu unterschreiten, sollten Omega-3-reiche Öle in die tägliche Ernährung eingebaut werden. Diese sollten natürlich auch möglichst wenig Omega-6-Fettsäuren mitbringen, um diese Aufgabe zu erfüllen. Daher ist ein Verhältnis von 1 zu 3 wie in unserem Omega Ölen sehr gut geeignet.

Es sind keine Inhaltsstoffe in BIO PLANÈTE Fresh oder Fresh & Fruity enthalten, die in irgendeiner Weise die Zähne verfärben könnten.

Bei der Shea Butter von BIO PLANÈTE werden die Geruchs- und Geschmacksstoffe mit Wasserdampf entfernt (Desodorierung). Diese Form der physikalischen Raffination verzichtet auf aggressive, umweltschädliche Substanzen.

Ja! Die Besonderheit von Fresh ist, dass es im Vergleich zu herkömmlichen Mundspülungen ohne Pfefferminze hergestellt wird, um die Wirkung homöopathischer Behandlungen nicht zu beeinträchtigen. Daher kann es auch in der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden.

Ja, das ist sogar empfehlenswert! Die in Omega Blue enthaltene Docosahexaensäure, kurz: DHA, ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die wir aus Mikroalgen gewinnen. Diese trägt bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg (= 25 ml Omega Blue) zur Erhaltung der normalen Gehirnfunktion und Sehkraft bei. Damit ist die regelmäßige Einnahme von DHA-haltigen Produkten besonders für Kinder, Schwangere und ältere Personen empfehlenswert.

Der Großteil des Olivenöls wird als Lebensmittel verwendet. Es wird aber auch in der Kosmetik für Haut und Haare verwendet, unter anderem zur Herstellung von Seife. Außerdem wird Olivenöl zum Ölen von Uhren sowie als Brennstoff in Öllampen genutzt.

Unsere Leinöl-Mixtur Omega Blue  enthält einen wertvollen Inhaltsstoff aus dem Meer: Docosahexaensäure, kurz: DHA. Das ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die wir aus Mikroalgen gewinnen. Diese trägt bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg (= 25 ml Omega Blue) zur Erhaltung der normalen Gehirnfunktion und Sehkraft bei. Damit ist die regelmäßige Einnahme von DHA-haltigen Produkten besonders für Kinder, Schwangere und ältere Personen empfehlenswert.

Mit dem Olivenöl ist es ein bisschen wie mit dem Wein: Der Charakter eines jeden Olivenöls wird stark durch die verwendete Sorte und für die Region typischen, traditionellen und kulturellen Einflüsse geprägt. Eine besondere Rolle für den Geschmack spielen aber auch die klimatischen Bedingungen im jeweiligen Erntejahr. So ist das Profil eines jeden Olivenöls – genau wie beim Wein – in jedem Jahr etwas anders ausgeprägt.

In der BIO PLANÈTE Classic-Kategorie gibt es ein mildes, mittelfruchtiges und fruchtiges Olivenöl. Bei diesen Ölen komponieren wir aus geschmacklichen Aspekten manchmal eine sogenannte „Olivenöl- Cuvée“: Sorgsam und nach strengen Kriterien werden in Einzelfällen Chargen gemischt um ein optimales Geschmacksergebnis zu erzielen. So können wir zuverlässig gewährleisten, dass sich in der Flasche zu jederzeit auch tatsächlich ein mildes, mittelfruchtiges oder fruchtiges Olivenöl befindet.
Wie beim Wein können auch Olivenöle aus ein und derselben Anbauregion von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ausgeprägt sein – je nach Klima oder Erntezeitpunkt. Diese schmecken dann unter Umständen auch in jedem Jahr etwas anders. Wenn Sie diese landestypischen Olivenöle mit geschützter Ursprungsangabe aus unserer Gourmet-Serie wählen, können Sie sicher sein, dass hierfür nur Oliven des jeweiligen Landes bzw. der Anbauregion verwendet werden. Auch bei unserem Olivenöl Fraîcheur handelt es sich um ein sortenreines Olivenöl aus Arbequina-Oliven.

Nein. Die Ernte unserer Oliven erfolgt per Hand und mit schonenden Rütteltechniken. Dabei fallen die Oliven auf einen Auffangschirm, der von den Erntehelfern abtransportiert wird. Wir stehen im engen und kontinuierlichen Austausch mit unseren Landwirten und können ausschließen, dass Singvögel durch hoch automatisierte Harvester-Erntemaschinen zu Tode kommen. Unsere Landwirte bauen ihre Oliven in traditionellen Regionen mit alten und großen Olivenbäumen auf steinigem Boden an, die den Einsatz von Harvestern sowieso unmöglich machen.

BIO PLANÈTE Fresh ist ein Mundziehöl und besteht aus Sonnenblumen-, Sesam- und Kokosöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Ergänzt wird die Komposition um ausgewählte ätherische Essenzen, die in der Naturheilkunde für ihre Wirkungsweisen bekannt sind: Thymian, Myrrhe, Wacholder, Niaouli und Nelke.

Ein Teil der Fettsäuren wird bei niedrigeren Temperaturen (z.B. bei Lagerung im Kühlschrank) fest, während der Großteil des Öls noch flüssig ist. Diese Fettkristalle werden dann als Partikel sichtbar und lassen das Öl trüb erscheinen. Da das Öl völlig unbehandelt ist, enthält es Fettbegleitstoffe, die als Kristallisationskerne dienen. Die Neigung zu Trübungen ist bei nativen Ölen daher höher, als bei Raffinaten.
Die Trübungen sind völlig unbedenklich und lösen sich bei kurzem Erwärmen des Öls (z. B. im Wasserbad oder auf der Heizung) wieder auf.

Je mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren ein Öl enthält, desto anfälliger ist es gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, UV-Licht und Sauerstoff. Werden solche Öle zu stark und lange erhitzt, können sich schädliche Zersetzungs- und Umwandlungsprodukte wie Trans-Fettsäuren bilden.
Aus diesem Grund werden beispielsweise unsere Lein- sowie weitere Vitalöle unter Schutzatmosphäre (Schutzgas-Atmosphäre im Kopfraum der verschlossenen Flasche) in Lichtschutz-Flaschen abgefüllt. Diese Öle sollten nach Anbruch zudem im Kühlschrank aufbewahrt werden.

DHA ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die wir aus Mikroalgen in Form von Algenöl gewinnen. Die Mikroalge wird in Tanks gezüchtet. Somit können die Wasserqualität und eine mögliche Kontamination besser kontrolliert werden. Ein Sammeln von Algen aus dem Meer, bei dem ggf. andere Meerestiere verletzt oder vertrieben werden könnten, findet nicht statt.

Leinöl gehört zu unseren Lieblingsölen, und wir haben viel Freude daran, es immer wieder neu zu interpretieren. Deshalb haben wir auch gleich zwei unterschiedliche native Leinöle im Sortiment: Das BIO PLANÈTE Leinöl typisch bitter aus der Serie »Aus gutem Grund« sowie das BIO PLANÈTE Leinöl mild.

Beide Öle werden aus der Leinsaat ohne Zufuhr von Wärme gepresst und sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Weil diese ungesättigten Fettsäuren so empfindlich sind, sollten beide Leinöle nicht erhitzt werden.

Unterscheiden kann man beide Leinöle ganz einfach – mit einer kleinen Kostprobe. Das BIO PLANÈTE Leinöl typisch bitter schmeckt nämlich leicht nussig, saatig und eben ein klein wenig bitter und ist für all jene die erste Wahl, die diesen traditionellen Geschmack mögen. Bei unserem BIO PLANÈTE Leinöl mild haben wir diesen bitteren Geschmack entfernt, oder besser gesagt die Cyclolinopeptide. Diese kleinen Proteinbruchstücke sind für die Bitterkeit in Leinöl verantwortlich und sorgen auch dafür, dass Leinöl nach dem Öffnen schnell noch bitterer wird. Das Verfahren, das wir dafür entwickelt haben, heißt 3-D-Verfahren und sorgt für einen milden, leicht nussigen Geschmack.  

Einen zweiten Unterschied gibt es hinsichtlich der Herkunft. Die Saat für unser BIO PLANÈTE Leinöl mild stammt aus Europa und wird an unserem Standort im südfranzösischen Bram gepresst und abgefüllt. Die Saat für das BIO PLANÈTE Leinöl typisch bitter kommt zu 100 % aus Deutschland, wird hier gepresst und abgefüllt. 10 Cent jeder verkauften Flasche fließen zudem in die Initiative »Aus gutem Grund«, womit wir unter anderem Landwirte schulen und erreichen wollen, dass künftig noch mehr Ölsaaten in Deutschland angebaut werden.

Der Unterschied liegt in der chemischen Struktur der Moleküle. Beide Klassen von Fettsäuren sind für den Menschen essentiell, das heißt, er kann sie nicht selbst bilden und ist auf eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Dabei sind Nahrungsquellen für Omega-3-Fettsäuren ausschließlich Meeresalgen, Fisch und Pflanzenöle und –samen. Der Mensch nimmt leider viel zu wenig dieser wichtigen Fettsäuren auf. Unsere tägliche Ernährung liefert Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren von ca. 15:1. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt jedoch ein Verhältnis von 5:1. Das BIO PLANÈTE Salatöl liefert beispielsweise dieses optimale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren. Wer sein Omega-Verhältnis mit Omega-3-reichen Ölen ausbalancieren möchte, kann z.B. auf Leinöl oder unsere Omega-Color-Öle zurückgreifen.
Weitere Informationen zu Omega-3 gibt es auch hier.

Für Schwangere ist das Öl aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle nicht zu empfehlen.

Absolut! Ölziehen ist die ideale Ergänzung in der Fastenzeit und wird traditionell auch zum Saftfasten sowie zu anderen Methoden angewendet.